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Superfood -bewusst genießen - besser essen-

Superfood -bewusst genießen-besser leben-
Superfood -bewusst genießen-besser leben-n

Donnerstag 4. August 2022

 

21 Frauen lauschen dem Vortrag von Frau Dittmer zum Thema - Superfood -bewusst genießen - besser leben- und freuen sich auf die gemeinsame Mahlzeit der frisch zubereiteten Lebensmittel am Ende des Vortrages (s. Bild re.:).

Was ist Superfood?

Frau Dittmer hat uns eine ganze Reihe dieser als Pulver etc. verarbeiteten Lebensmittel einmal mitgebracht. (S. auf dem Tisch im Bild oben li..)

Als Superfood bewerben Hersteller meist Lebensmittel wie Chiasamen, Quinoa, Goji- und Acai-Beeren, die viel Vitamine, Mineralstoffe und/ oder sekundäre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien enthalten.

Hersteller schreiben ihnen daher gesundheitsfördernde Eigenschaften zu. Wissenschaftliche Belege für diese Wirkungen fehlen oft.

Der Begriff -Superfood- ist zudem nicht geschützt.

Untersuchungen der Lebensmittelüberwachung weisen regelmäßig Pestizide, Schwermetalle wie Arsen und Cadmium, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Mineralöl oder krankmachende Bakterien in Superfood nach.

Exotische Lebensmittel können auch Allergien auslösen. Vor allem bei Konzentraten ist Vorsicht geboten. Auch Wechselwirkungen mit Arzneimitteln sind möglich. Für Personen, die gerinnungshemmende Arzneimittel nehmen, können zB Goji-Beeren -auch in Form von Konfitüre- gefährlich sein. 

Der Import von sog. hat auch negative Auswirkungen auf die Herkunftsländer. So handelt es sich teilweise um Grundnahrungsmittel, die sich aufgrund der steigenden Nachfrage für die Bevölkerung verteuern oder für deren Anbau künstliche Monokulturen angelegt werden müssen.

Hinzu kommen lange Transportwege, die viel Energie verbrauchen.

Frau Dittmer macht uns auf unser heimisches "Superfood" aufmerksam, wie Kohl, Küchenkräuter, Zwiebelgemüse, Blattsalate, Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen etc.) Nüsse und Getreide... . Die Brombeere ist die Frucht des Jahres 2022.

Selbst zubereitete Mahlzeiten mit unverarbeiteten Stoffen und viel heimischem Obst und Gemüse rät Frau Dittmer.

Denn: Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche und nicht durch die Apotheke !